21
Sep.
Die Semesterferien, oder korrekterweise Vorlesungsfreie Zeit genannt. Ein gelobtes Land voller Freiheit und der Möglichkeit endlich all das zu tun für das man während des Unibetriebs keine Zeit hatte. Der ursprüngliche Zweck: Die Vertiefung des angeeigneten Wissens, am liebsten mit einem guten Buch am Strand in der Sonne liegend.
Doch mit einem lauten Schlag landet man am harten Boden der Realität. Gerade raus aus dem Prüfungsstress wird alles abgearbeitet was man während des Semesters vor sich hergeschoben hat und zwar in Rekordzeit. Schließlich beginnt bereits in einer Woche das (für Job, Familie, Glück, einfach alles) extrem wichtige Praktikum. Nachdem man sich zum Nulltarif, 10 Stunden am Tag, einen Monat lang abgerackert hat (Man will schließlich einen guten Eindruck hinterlassen), stürzt man sich im zweiten Monat der „freien“ Zeit bereits in einen eintönigen, aber (gut) bezahlten Job um auch das nötige Kleingeld zum Überleben zusammen zu haben.
Völlig fertig schlägt man jetzt wieder in seiner Studentenbude auf, nur um festzustellen das bereits die nächste Prüfungsphase naht. Natürlich können mit Schlafentzug und Unmengen an Koffein auch diese Klausuren gerettet werden. Kurz vor dem Zusammenbruch (Im Volksmund auch Burn – Out genannt) nähert sich ein Lichtblick am Horizont. Der Semesterbeginn. Endlich wieder Zeit zum trödeln und um mal ein gutes Buch zu lesen.
Studentenfutter | 1 Kommentar |